Mercedes A-Klasse 2018 W179 Mercedes

Renault-Diesel in Mercedes A- und B-Klasse

KBA findet Abschalteinrichtung

Mercedes könnte ein weiterer Rückruf in Sachen Diesel drohen. Nach einem Spiegel-Bericht hat das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) Abschalteinrichtungen in weiteren Motoren gefunden.

Beanstandet wird laut Spiegel die Software in den kleineren Dieselmotoren, die Mercedes in den Modellen A- und B-Klasse verbaut und von Renault bezogen hat. Das KBA untersucht derzeit die auffällige Software noch weitergehend. In Folge könnte ein amtlicher Rückruf Tausender Autos drohen.

Daimler bestreitet, gegen Gesetze verstoßen zu haben. Gegen die bisherigen KBA-Bescheide hat der Konzern Rechtsmittel eingelegt. Wie das Handelsblatt berichtet, bestreitet der französische Daimler-Kooperationspartner Renault allerdings seit jeher ein etwaiges Mitwirken an unzulässigen Praktiken. Renault betont, dass die Motoren, die der Konzern an Daimler liefert, von den Stuttgartern selbst programmiert und kalibriert werden. Die Verantwortung für die Aggregate liege demnach alleine bei Daimler.

Fazit

Das Thema Schummelsoftware findet auch nach Jahren kein Ende. Kein Ruhmesblatt für die Hersteller, aber auch nicht für die Behörden. Verunsichert zurück bleibt der Verbraucher mit einem eventuell mangelhaften Produkt.

Verkehr Politik & Wirtschaft Mercedes Stern Logo Dieselskandal 870 Millionen Euro Bußgeld gegen Daimler

Ein entsprechendes Bußgeld hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängt.

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